Nach den beiden Weltkriegen war die “Eifel” noch mehr von Grenzen durchzogen. Die früher zu Deutschland gehörenden Belgischen Ostkantone wurden wieder zu Belgien zugeteilt. Nach dem 2. Weltkrieg teilte die Britische und Französische Zone den Bereich um den Kronenburger See, wo heute die Grenzen durch die Landesgrenze Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz sich befinden.
Arme Verhältnisse in der Nachkriegszeit haben die alten “Eifeler” über enge Pfade durch dichte Waldungen der Eifeler Hochfläche und den Ardennen zwischen Losheim und Hellenthal zur Grenzüberschreitung und zum billigen Kauf von Kaffee in Belgien geführt. Während der Jahre nach der Währungsreform wurden hier die Grenzen mit dem Sack Kaffee auf dem Rücken in Richtung deutsche Eifel passiert. Kaum ein älterer “Eifeler” hier oben in der Region war “nicht” am Schmuggeln beteiligt, wenn auch nur durch den Verzehr und das trinken des belgischen Kaffees. Hauptgrund für den Schmuggel von Kaffee war die damals in Deutschland zu zahlende Kaffeesteuer von 10,00 DM je Pfund Kaffee, und dies bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von ca. 1,60 DM. Neben Kaffee wurde auch Butter geschmuggelt, ebenfalls wegen der hohen Steuern.
Heute führen schöne Wander- und Radwege, ohne Grenzpolizei und Zöllner unsere Gäste und Besucher von Deutschland nach Belgien und zurück. Auf den Spuren unserer “Eifeler Vorfahren” werden wir diese Planwagenfahrten organisieren. Bitte nur mit festem Schuhwerk und fester Kleidung zu unserer mit Kühlschrank versehenen “Parkbank” kommen.
Für kleinere Gruppen oder Familien können Planwagenfahrten mit Pferdegespann bis zu 12 Personen gebucht werden.


Vereine und Gruppen können in Verbindung mit der Anmietung von Häusern des Biber Camps, Chalets oder Stellplätzen auf dem Campingplatz auch für andere Termine unsere Planwagentouren mieten. Bitte für die Abwicklung und Organisation einfach anfragen. Tel. 06557 / 900110. Ihr ServiceQualitätsteam des Campingplatzes Kronenburger See.




Schmuggler-Baracke auf der belgischen Seite unweit der Straße Aachen-Trier bei Losheim, unweit des heutigen Supermarktes. Deutsche Schmuggler fanden hier ihre Einkaufsstätte.
Auf dem Schmuggler-Pfad konnte es auch mal nasse Füße geben.
Grenzübergang Losheim




Fahrten am 19.4.2008 + 3.5.2008
weitere Bilder unter Fotos
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